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Motivationsmotor

Anerkennung und Wertschätzung als Motivationsmotor

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Wann haben Sie einer Ihrer Mitarbeiterinnen oder einem Ihrer Mitarbeiter oder gar Ihrem ganzen Team das letzte Mal eine Anerkennung ausgesprochen? Ist es ein halbes Jahr her oder länger? Wenn ja, sind wir mit grösster Wahrscheinlichkeit «anerkennungsresistent» und müssen wohl über die Bücher. Oder wir haben «ein Manko in der seelischen Lohntüte» wie sich der Personaltrainer und Autor Hans-Jürgen Kratz ausdrückt.

Von Alex Müller

Anerkennung und Wertschätzung als Motivationsmotor

Anerkennung als Versicherungspolice?

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Was hat Anerkennung mit einer Versicherungspolice zu tun? Die Frage ist nicht so abwegig wie sie im ersten Moment erscheint. Möglicherweise kennen Sie die Antwort von Ihrer praktischen Tätigkeit her oder erahnen sie durch die Lektüre dieses Praxisreports. Lassen wir also die Frage kurz im Raum stehen – am Schluss wissen Sie in jedem Fall, was Anerkennung mit einer Versicherungspolice zu tun hat!

Zeigen Sie mehr Wertschätzung!

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Es wird heute viel von der so genannten Kritik- und Konfliktfähigkeit gesprochen und noch mehr darüber geschrieben. An Seminarien und Fachtagungen wird eifrig über Konfliktlösungsmöglichkeiten debattiert und in Erfa-Gruppen werden Fallbeispiele durchexerziert. Tatsächlich gehört die Eigenschaft der konstruktiven Kritikfähigkeit zu den Schlüsselqualifikationen der heutigen Zeit und bildet eine wesentliche Voraussetzung für ein gut funktionierendes Team, nicht nur im Beruf, sondern auch in der Familie.

Leider wird von einer andern Schlüsselqualifikation, nämlich der Möglichkeit, jemandem für eine herausragende Tat oder «einfach so» – sei es im privaten, geschäftlichen oder öffentlichen Bereich – Anerkennung und Lob zu zollen, viel zu sparsamer Gebrauch gemacht. Dieser anspornende Begriff hat immer noch nicht in allen Chefetagen Einlass gefunden, dabei wäre eine von Herzen kommende und im richtigen Moment ausgesprochene Anerkennung ein hervorragendes Führungs- und Motivationsmittel. Mit billiger, effekthaschender Lobhudelei hat dies nichts zu tun, wohl aber mit Vertrauen in die Fähigkeiten unserer Mitarbeitenden verschiedenster Berufe, Funktionen und Hierarchiestufen. Fazit: Lieber ein wenig zu viel als viel zu wenig Anerkennung und Wertschätzung!

Win-Win-Situation ermöglichen

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Anerkennung ist wirksamer als jede noch so konstruktive Kritik, die eben doch oft mehr schmerzt als hilft. Natürlich braucht es auch die Kritik, um uns weiterzubringen. Niederreissende und destruktive Kritik jedoch, die sich darauf beschränkt, Schuldige zu finden und Fehler an den Pranger zu stellen, ist aber ein denkbar schlechter Führungsstil und führt unweigerlich zu einer fatalen «Win-Lose»- bzw. «Gewinner-Verlierer»-Situation, wo jegliche fruchtbare menschliche und fachliche Zusammenarbeit im Keime erstickt wird. Dagegen kann ein ermutigendes Wort zur richtigen Zeit beim Gegenüber wahre Wunder bewirken und ein neues, bisher unerkanntes Kräftepotenzial freisetzen! Wie sagt doch der Buchautor Kenneth Blanchard so treffend: «Erwischen Sie die Leute dabei, wenn sie etwas richtig machen!»

Anerkennung ist Balsam für unser Selbstwertgefühl

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Wir alle – auch Personalverantwortliche – brauchen von Zeit zu Zeit ein paar Streicheleinheiten in Form von Lob, Zuwendung und Ansporn. Anerkennung ist Balsam für unser Selbstwertgefühl und stärkt unser Selbstvertrauen. Zwar ist Anerkennung kein Zaubermittel gegen Misserfolg schlechthin, jedoch ein bewährtes Hausmittel zur Hebung unseres Seelenheils. Schon die aufrichtige und nicht stereotype oder floskelhafte Erkundigung nach dem persönlichen Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden kann den zuvor grauen Himmel wieder in schönsten Blautönen erstrahlen lassen, ganz zu schweigen von der Würdigung besonderer Leistungen. Dazu braucht es kein Psychologie-Studium.

«Anerkennung ist zwar nicht alles - aber ohne Anerkennung ist alles nichts.» Dieses abgeänderte Sprichwort hat einiges für sich. Deshalb hat Anerkennung tatsächlich sehr viel mit einer Versicherungspolice zu tun hat: sie muss von Zeit zu Zeit erneuert werden!

Der Return on Investment ist nicht ausgeblieben

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Übrigens: Diese «banale» Erkenntnis von der Erneuerung habe ich nicht etwa an einem Weiterbildungs-, Kader- oder Human Resources-Seminar gewonnen, sondern von einem Wandkalender vor Jahren abgelesen (Autor unbekannt) und seither konsequent umgesetzt – der menschliche und fachliche Return on Investment der zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ich während meiner langen HR-Karriere kennenlernen durfte, ist bis heute nicht ausgeblieben! Und noch etwas: Wie eine Untersuchung des finnischen Arbeitswissenschaftlers Prof. Johanni Ilmarinen aufgrund eines internen Befragungsprogramms des Bertelsmann-Konzerns ergeben hat, erhöhen mangelnde Anerkennung und Wertschätzung am Arbeitsplatz das Risiko der Arbeitsunfähigkeit auf das Zweieinhalb-fache!

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Publikationsdatum: Juli 2014

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Alex Müller
Alex Müller war nach längeren Auslandaufenthalten als Personalverantwortlicher bei einer grösseren Bank und später als HR-Leiter einer psychiatrischen Universitätsklinik tätig, wo er reiche Erfahrungen in allen Sparten des Personalmanagements sammeln konnte. Heute arbeitet er als freier Fachautor und Publizist sowie als selbstständiger Berater von Führungskräften, mit Schwerpunkt Out-/Newplacement.
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